| Notfunk in Japan |
| Dienstag, den 15. März 2011 um 15:03 Uhr , DL8KDL |
Der Japanische Amateurfunkverband JARL bittet auf seiner Webseite darum, die Kurzwellenfrequenzen im 40m-Band und Teilen des 80m-Bandes freizuhalten, da japanische Amateurfunk-Stationen in diesem Bereich die Hilfsmasßnahmen nach dem schweren Erdbeben und Tsunami unterstützen. Insbesondere vor dem Hintergrund gelegentlicher Stromabschaltungen in den betroffenen Gebieten ist davon auszugehen, dass zeitweise Batteriebetrieb mit möglichst geringer Sendeleistung erforderlich sein kann. Laut Greg Mossub, Notfunkmanager der IARU-Region 1, wurden in Japan die Stationen JA1RL der JARL in Tokio, sowie weitere regionale Stationen auf Bitten des zentralen Komitees für Katastrophenkommunikation aktiviert, außerdem unterstützen Funkamateure vereinzelt die Such- und Bergungsmannschaften vor Ort. Besonders auf den Freqzenzen 3,525 MHz, 7,030 MHz, 7,043 MHz and 7,075 MHz lägen Aktivitätszentren. Derzeit bestehe kein Bedarf an der Unterstützung durch ausländische Amateurfunkstationen, weswegen darum gebeten wird, diese Frequenzen nur zu beobachten, aber nicht aktiv zu nutzen. Den aktuellen Stand der Hilfe durch Funkamateure können Sie auf der Webseite der IARU-Region 1 verfolgen. |












